Umgang mit Vielfalt

Fortbildung für Erzieher/-innen - Seminarmodule


Modul 1 (2 Tage): Kulturbegriff und kulturelle Identität

  • Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und mit deren Werte und Normvorstellungen
  • Pädagogische Ansätze im Umgang mit multikulturellen Zielgruppen
  • Situationen von Kindern in multikulturellen Gesellschaften
  • Prinzipien interkultureller Erziehung

Die Teilnehmenden werden motiviert zu entdecken, welche Gefühle die Begegnung mit anderen Kulturen freisetzt, und für eine Perspektivenübernahme „zwischen den Kulturen leben“ sensibilisiert.
Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse darüber, wie sie Kinder auf dem Weg zu mehr Akzeptanz und Integration begleiten und unterstützen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Aspekten der sozialen Wahrnehmung und dem Bild vom Kind.

 

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Modul 2 (1 Tag): Umgang mit Behinderungen

  • Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf integrieren
  • Überforderung vermeiden
  • Kita-Alltag bereichern

Hier findet eine intensive Auseinandersetzung mit subjektiven Bildern von Normalität und eine mehrperspektivische Sichtweise auf die Situation von Menschen/Kindern mit Behinderung in der Bundesrepublik Deutschland statt. Aufbauend werden realistische Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Behinderung und deren Familien in Kindertagesstätten und Grundschulen eingeschätzt und Methodisches und Organisatorisches aufgezeigt, um die Bandbreite der Lernmöglichkeiten integrativer Prozesse, von denen Kinder mit und ohne Behinderung profitieren können, zu erkennen.

Zwischen diesen Modulen haben die Teilnehmenden des Gesamtpaketes durch einen gezielten Arbeitsauftrag die Möglichkeit, ihre neu erworbenen Erkenntnisse und ihr Wissen in die Praxis zu integrieren und zu erproben.

 

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Modul 3 (1 Tag): Sprachkompetenz und Sprachförderung

  • Zweitspracherwerb konkret fördern
  • Eigene Sprachkompetenzen erweitern
  • Chancengerechtigkeit für Einsprachige

Erzieher/-innen lernen den Verlauf der Sprachentwicklung, der Zweitsprachentwicklung und der Literacy Entwicklung kennen und können entdecken, dass diese Prozesse, je nach Kind, unterschiedlich verlaufen und dass zwischen individueller Abweichung und förderungsbedürftigen Störungsbilder unterschieden werden kann.
Die Anforderungen einer ganzheitlichen Sprachförderung in Tageseinrichtungen für Kinder werden begründet und Methodisches zur Erprobung im Alltag wird entwickelt.
Die Teilnehmenden werden für ihre Verantwortung als Erzieher/-innen und somit auch als sprachliche Vorbilder sensibilisiert. Zur kontinuierlichen Erweiterung eigener Sprachkompetenzen werden spezielle Trainingseinheiten angeboten.
Das Erlernen einer Zweitsprache in der Kita wird sowohl in Bezug auf die deutsche Sprache als auch in Bezug auf andere Fremdsprachen erörtert.

 

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Modul 4 (1 Tag): Erziehungspartnerschaften und Elternbildung

  • Konstruktive Erziehungspartnerschaften
  • Konzepte der Elternbildung in der Kita

In diesem Modul werden Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Eltern, deren vielfältige Lebenssituationen und Bedürfnisse erörtert und praktische Hilfestellung zur pädagogischen Planung gegeben. Fokussiert werden hier Multikulturalität und Eltern in prekären sozialen Lagen. Gegenseitige Ängste und Vorurteile werden reflektiert und Formen der Bewältigung angesprochen. Außer Formen der Zusammenarbeit mit Eltern, verschiedenen Gesprächsmethoden und Elternbildungsprogrammen werden Chancen und Herausforderungen der Entwicklung von Kindertagesstätten als Bildungszentren diskutiert.
Die Teilnehmenden werden mit bewährten Konzepten wie z. B. „Rucksack-Modell“ und „Vorurteilsbewusste Erziehung“ vertraut gemacht.

 

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Die Module sind auch einzeln buchbar.

  • Coaching als Unterstützung zur Erstellung einer Konzeption und Begleitung der Integration in den Alltag

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Kontaktstudiengänge

Der nächste Infotag findet am 10.02.2012 in Waiblingen
statt.

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Start des nächsten Kontakstudiengangs am 10.04.2012 in Waiblingen.